Auswahl der passenden Telefonielösung
Teil 1 3CX on-premise

Im ersten Teil unserer Serie geht es um lokal installierte Telefonanlagen (3CX On-Premise).

Bei lokal installierten Telefonanlagen geht es um die innerhalb des lokalen Netzwerks (LAN) eines Standorts installierten Systeme. In diesem Fall wird eine softwarebasierte Telefonanlage wie 3CX on-premise (direkt) auf einer dedizierten Server-Maschine, einem Gerät oder einer virtuellen Maschine installiert. Peripheriegeräte wie Telefone, Gateways und Softphones werden üblicherweise innerhalb desselben lokalen Netzwerks installiert und interagieren so direkt mit der Telefonanlage. Sowohl traditionelle Telefonleitungen (ISDN, PSTN, GSM) oder VoIP-Leitungen (SIP-Trunks) als auch Remote-Nebenstellen weiterer Geschäftsstandorte können dabei angeschlossen werden. Eine Internetverbindung gewährleistet den ein- und ausgehenden Datenverkehr.

Die wichtigsten Vorteile einer lokal installierten Lösung:

  • Direkter Zugriff auf die Maschine auf der die Telefonanlage installiert ist
  • Lokale Anbindung des Gateways für traditionelle (ISDN / FXO / GSM) Telefonleitungen
  • Einfacher Zugang zu ERP-Anwendungen, CRM oder Datenbanken, welche sich innerhalb des lokalen Netzwerks befinden
  • Bei einem Ausfall der Internetverbindung kann die Telefonanlage lokale Backup-Leitungen (traditionelle Telefonleitungen) zur Aufrechterhaltung des Betriebs nutzen
  • Der Sprachverkehr über die Datenleitung wird auf den Datenaustausch mit dem VoIP-Anbieter und möglichen externe Nebenstellen reduziert
  • Innerhalb einer Infrastruktur mit zahlreichen Nebenstellen, insbesondere wenn Funktionen wie Gesprächsaufzeichnungen genutzt werden, erzielt eine On-Premise-Lösung in der Regel höhere Effizienz

Mögliche kritische Faktoren einer lokal installierten Lösung:

  • Der Datenverkehr über die Internetleitung nimmt zu, wenn eine Verbindung zu CRM-Anwendungen, Datenbanken in der Cloud, Remote-Nebenstellen (Softphone oder Telefongerät) oder auch Smartphones hergestellt wird
  • Einige Lösungen erfordern eventuell mehr Zeit (und dementsprechend höhere Kosten) für Wartung und Updates
  • Internetanbieter, Routing- und Firewall-Ausrüstung müssen mit großer Sorgfalt ausgewählt und ausgewertet werden
  • Mögliche Komplikationen mit Routern/Firewalls von Internetanbietern, welche nicht den Anforderungen des SIP-Protokolls entsprechen, bis hin zur Verhinderung einer einwandfreien Kommunikation mit dem VoIP-Anbieter

Ob die lokale Installation oder eine gehostete Variante im Rechenzentrum für Sie die bessere Wahl ist erfahren Sie im nächsten Teil unserer Beitragserie.

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